Perspektiven für Straßenkinder und junge Obdachlose in Deutschland Jetzt spenden
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Wohnungsmangel gefährdet Streetwork-Erfolge: Off Road Kids Jahresstatistik eindeutig

Der massive Wohnungsmangel in Deutschland verschärft die Lage junger Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – obdachlos werden. Ihre Aussichten auf eigenen Wohnraum sind minimal. Bisher kämpften die Streetworker der Off Road Kids Stiftung durchschnittlich 75 Arbeitsstunden für jeden jungen Menschen, bis er eine gute Unterkunft und eine berufliche Zukunftsperspektive fand. 2018 waren es satte 112 Stunden. Das ist eine Steigerung um rund 50 Prozent. Es gibt nahezu keine Wohnplätze mehr für junge Volljährige, die auf der Straße sitzen. Schlimmer noch: Es gibt aktuell keine Aussicht auf eine Verbesserung.

Dennoch stecken die Streetworker von Off Road Kids ihre Köpfe nicht in den Sand: 400-mal ist ihnen in 2018 gelungen, was unmöglich erscheint: diese jungen Menschen dauerhaft unterzubringen. Bundesweit über die virtuelle-Streetwork-Station sofahopper.de oder direkt vor Ort in Berlin, Dortmund, Hamburg, Köln und jetzt auch in Frankfurt lassen sich die Sozialarbeiter nicht entmutigen und helfen diesen jungen Menschen bei der Suche nach einer tragfähigen Zukunft – inzwischen oft auch, bevor diese endgültig auf der Straße sitzen. Mehr als 9.000 arbeitsintensive Beratungstermine und über 45.000 Arbeitsstunden kamen so in 2018 zusammen.

Viele weitere spannende Zahlen und Grafiken offenbart die:

Streetwork-Jahresstatistik 2018 der Off Road Kids Stiftung