Beratung für junge Menschen in Not – online & vor Ort

Du bist unter 27 und kurz davor, zuhause rauszufliegen oder bereits abgehauen? Du sitzt schon auf der Straße oder bist als „Sofahopper“ vorübergehend bei Bekannten untergekommen? Du kannst deshalb nicht mehr richtig zur Schule, Ausbildung oder Arbeit gehen? Du weißt nicht, wer Dir helfen kann? 

Wir sind die Streetworker von Off Road Kids und unterstützen Dich gerne persönlich. Unser Beratungsangebot ist für Dich kostenfrei.

Überall in Deutschland online:
Wir helfen Dir auf sofahopper.de

Direkt in unseren Streetwork-Stationen:

  • Berlin
    030-24638633

    Bartningallee 18 (im S-Bahnof Bellevue)
  • Dortmund
    0231-95256272

    Kampstraße 36 (U-Bahnhof Kampstraße)
  • Frankfurt am Main
    069-15343486

    Große Frieberger Straße 33-35 (S-Bahnhof Konstablerwache)
  • Hamburg
    040-41924334
    Koppel 65 (Hauptbahnhof, St. Georg)
  • Köln
    0221-93119990

    Neumarkt 47 (Eingang: Im Laach)

Seit 1993 haben wir vielen tausend jungen Menschen in Deutschland erfolgreich geholfen, schwierige Situationen zu klären und Lösungen zu finden. Das klappt auch bei Dir – egal, wo du in Deutschland bist. Wir sind kein Amt. Wir verhalten uns politisch neutral und gehören zu keiner Kirche. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Dir die beste Zukunftsperspektive für Dich zu finden.

Wir beraten Dich gerne, wenn Du familiäre oder schulische Sorgen hast, Hilfe beim Umgang mit Behörden brauchst, wohnungslos bist oder Gefahr läufst, Deine Bleibe zu verlieren. Wir helfen Dir auch, wenn Du Schulden klären musst, gesundheitliche Probleme hast, juristische Hilfe wünschst, kurzfristig einen Personalausweis brauchst oder eine Postadresse für Briefe vom Amt benötigst. Egal was, sprich mit uns oder schicke uns eine Nachricht.

Unser Angebot ist für Minderjährige und junge Volljährige bis zum 27. Geburtstag gedacht. Gerne beraten wir auch die „Gastgeber“ von Sofahoppern.

Wichtig: Wir haben keine eigenen Wohnräume für Dich. Wir erklären Dir aber gerne, wie und wo Du eine Unterkunft finden kannst.
Wir helfen Dir auf sofahopper.de
 


Weitere Infos für Jugendliche in Not

Für Jugendliche in schwierigen Situationen gibt es in Deutschland eine große Anzahl an weiteren Beratungs- und Hilfeangeboten. Doch nicht alle sind leicht zu finden.
Wir empfehlen neben den hier aufgelisteten Tipps die:
Nummer gegen Kummer 116111

Vertrauenswürdige Ansprechpartner in Krisensituationen

Wichtig: Manchmal muss man mehrere ausprobieren und darf nicht die Geduld verlieren!

  • Klassenlehrer: Er kann Jugendlichen helfen, wieder in die Klassengemeinschaft zurückzufinden.
  • Vertrauenslehrer und Beratungslehrer: Wenn's mit dem Klassenlehrer nicht klappt, sind Vertrauenslehrer die richtigen Ansprechpartner. In einigen Bundesländern heißen diese Lehrer Beratungslehrer. Manche haben sogar eine psychologische Zusatzausbildung.
  • Schulsozialarbeiter: In manchen Schulen gibt es Fachpersonal für die persönlichen und privaten Probleme der Schüler.
  • Schulleiter: So mancher Rektor sieht sich bei Familienproblemen als Anwalt seiner Schüler. Ein Gespräch des Rektors mit den Eltern hat schon manche schwierige Situation entschärft.
  • Mitarbeiter im Jugendhaus: Sie wissen meist, wer beispielsweise im Jugendamt zuständig ist.
  • Pfarrämter: Warum nicht? Pfarrer und Pastoren sind erfahrene Seelsorger, mit denen alles besprochen werden kann, ohne dass sie es jemandem verraten müssen. Sie haben das Recht, zu schweigen.
  • Eltern von Freunden: Manchmal gibt es auch im näheren Bekanntenkreis Menschen, denen sich Jugendliche in schwierigen Situationen anvertrauen können.
  • Verwandtschaft: Manche Oma, mancher Onkel findet bei Eltern mehr Gehör, als Ihr denkt.
  • Hausarzt: Bei Verletzungen durch Schläge und Misshandlungen sind Hausärzte die richtigen Adressaten. Sie können Misshandlungen attestieren und sind bei späteren Strafprozessen und Vormundschaftsverhandlungen wichtige Zeugen.
  • Beratungsstellen: In den Landkreisen und in vielen Städten gibt es Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche (auch Familien- oder Erziehungsberatungsstellen genannt). Wie im Jugendamt sind dort Fachleute für familiäre Schwierigkeiten.
  • Jugendamt: Rat und Hilfe von den Profis

Hilfe durch das Jugendamt

  • Wo ist das zuständige Jugendamt? In jedem Landkreis bzw. jeder Großstadt gibt es ein Jugendamt. Zuständig ist das Jugendamt, wo der junge Mensch gemeldet ist. Junge Menschen, die sich seit mehr als sechs Monaten nicht mehr im Elternhaus aufhalten, wenden sich an das Jugendamt des Landkreises bzw. der Großstadt, wo sie sich gewöhnlich aufhalten. Wer auf Anhieb keine Telefonnummer findet, kann sich auch beim Rathaus erkundigen. Bei Unsicherheiten in der Zuständigkeit helfen die Fachkräfte im Jugendamt weiter, das zuständige Jugendamt zu ermitteln.
  • Wer ist beim Jugendamt für welches Kind, welchen Jugendlichen zuständig? Da hilft nur nachfragen. Meistens teilen sich die Jugendamtsmitarbeiter Stadtbezirke und Landkreisgebiete untereinander auf. In jedem Jugendamt gibt es ein zentrales Verwaltungssekretariat, das Auskunft erteilt. Im Notfall gibt es im Jugendamt immer einen ersten Ansprechpartner. Außerhalb der Bürozeiten kann die Polizei den Kontakt zum Bereitschaftsdienst des nächsten Jugendamtes herstellen.
  • In gefährlichen Notsituationen können Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren beim Jugendamt um „Inobhutnahme“ bitten und werden dann für die nächste Nacht in einer Notschlafstelle des Jugendamts untergebracht. Ein Mitarbeiter des Jugendamts wird sich mit der Situation vertraut machen.

Was können Jugendliche selbst tun, um ihre Situation zu verbessern?

  • Freundschaften pflegen, so gut es geht;
  • nachmittags in der Schule statt zu Hause lernen, falls es dort nicht möglich ist;
  • Lerngruppen mit Mitschülern bilden, um die eigenen Schulleistungen in schwierigen Situationen zumindest zu halten;
  • die eigene Situation realistisch und keinesfalls übertrieben darstellen oder gar flunkern (Wer einmal lügt, ...);
  • auf das eigene Verhalten achten und nicht cool sein, sondern über Probleme reden;
  • sich Unterstützung holen und benennen, was das Problem ist;
  • weitermachen und nicht aufgeben bei der Suche nach jemandem, der sich der Probleme annimmt.
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